Hamburger Abendblatt

Grindel-Schauplätze

22. Juni 2010

_1010096In dieser Reihe stellen wir ausgewählte Schauplätze im Grindel-Viertel vor. Per Steckbrief geben Inhaber, Ladenbesitzer und Geschäftsführer Auskunft über ihre Rolle im Quartier. Dieses Mal: Arnold Simmenauer, Geschäftsführer eines bekannten Cafés im Grindelhof.

Herr Simmenauer, was gibt es nur bei Ihnen?

Wir bieten den Leuten jüdisches Flair.

Wer ist Ihr Stammkunde?

Den typischen Stammkunden gibt es nicht.

Wofür rennen Ihnen die Leute derzeit die Bude ein?

Die Besucher sind verrückt nach unseren Kuchen, dem Kaffee und dem Wein.

Was ist das teuerste, das Sie verkaufen?

Am teuersten ist sicherlich der Wein.

Und was gibt es bei Ihnen für wenige Cents?

Nichts.

Welches Ihrer Angebote mögen Sie selbst am liebsten?

Ich liebe unsere Abendkarte – und den Kaffee!

Arnold Simmenauer, Cafébesitzer im Grindel-Viertel

Arnold Simmenauer, Cafébesitzer im Grindel-Viertel

Was ist mies für das Geschäft?

Schlecht läuft es, wenn Fußball ist.

Wann lassen Sie Ihren Laden lieber zu?

An Yom Kipur, dem wichtigsten jüdischen Feiertag.

Warum haben Sie sich für das Grindelviertel entschieden?

Weil es das alte jüdische Viertel ist, und meine Familie hier schon lange lebt.

Seit wann gibt es Ihren Laden hier?

Seit Januar 2008.

Wohin gehen Sie nach Feierabend?

In die Luba Luft-Bar, nachhause oder woanders hin.

Leben Sie auch im Grindelviertel?

Ja, ich lebe auch hier.

Und wie heißt nun Ihr Laden?

Café Leonar.

Beliebte Adresse im Grindel-Viertel: Das Café Leonar

Beliebte Adresse im Grindel-Viertel: Das Café Leonar

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